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SOPARA

3D Infrarot-Systeme für GroßkomponentenKontaktlose Wärmebehandlung — bis 12 Meter Durchmesser, bis 120 Tonnen

3D-IR 3D Infrarot-Systeme für Großkomponenten — Kontaktlose Wärmebehandlung — bis 12 Meter Durchmesser, bis 120 Tonnen (1/3)1 / 3
3D-IR 3D Infrarot-Systeme für Großkomponenten Ansicht 1
3D-IR 3D Infrarot-Systeme für Großkomponenten Ansicht 2
3D-IR 3D Infrarot-Systeme für Großkomponenten Ansicht 3

Konventionelle Heizmatten brauchen Tage für die Montage, verschleißen bei Langzeitbetrieb und hinterlassen Oxidationsabdrücke auf empfindlichen Oberflächen. SOPARA 3D-IR-Systeme ersetzen hunderte einzeln verkabelte Heizmatten durch modulare Infrarot-Strukturen — installiert in weniger als einem Tag, berührungslos und regelbar auf ±10°C. Für Vorwärmung, Temperaturhaltung und Nachwärmen an dickwandigen Großkomponenten bis 120 Tonnen und 12 Meter Durchmesser. Bewährt in der Nuklearindustrie und im Marineschiffbau.

Technische Dokumentation

Prospekt
Betriebsanleitung
STEP / Zeichnung

Technische Daten

Bauteilgewichtbis 120 Tonnen
Bauteildurchmesserbis 12 Meter
Temperaturbereich100 – 350 °C / >350 °C auf Anfrage
Temperaturgenauigkeit± 10 °C
Dauerbetrieb> 400 h
Rüstzeit≤ 1 Tag
Heizzonenindividuell PID-geregelt
KonfigurationenRing, Iglu, umgekehrtes Iglu
ÜberwachungThermokamera + Thermoelemente

Vorteile

Rüstzeit um über 90% reduziert — Modulare IR-Strukturen sind in weniger als einem Tag installiert. Konventionelle Heizmatten benötigen für vergleichbare Flächen mehrere Tage Montage mit hunderten einzeln verkabelten Elementen.
Dauerbetrieb über 400 Stunden — Temperaturhaltung bei ±10°C über Wochen während des Schweißprozesses. Keine Kontaktverschlechterung, keine Mattenermüdung, keine Ausfallrisiken bei Langzeitbetrieb.
Berührungslose Erwärmung — Kein Kontakt mit empfindlichen Bauteiloberflächen. Keine Oxidationsabdrücke, keine metallische Kontamination — entscheidend bei Nuklear- und U-Boot-Komponenten.
±10°C Temperaturgenauigkeit — PID-geregelte Mehrzonen-Steuerung mit minutengenauer Dokumentation. Thermokamera-Überwachung für vollflächige Qualitätsnachweise.
Modularer Aufbau — Wiederverwendbare IR-Module in Ring-, Iglu- oder Dom-Konfiguration. Anpassbar an Rohre, Kuppeln und komplexe Geometrien bis 12 Meter Durchmesser.
Made in France — Eigenfertigung vom IR-Strahler über die 3D-Konfiguration bis zum Schaltschrank. ISO 9001:2015 zertifiziert.

Referenzprojekte

IR-Kronen — Infrarot-Ringe für zylindrische Großkomponenten. Rüstzeit von mehreren Tagen auf unter einen Tag reduziert. Berührungslose Erwärmung ohne Oberflächenbeschädigung — entscheidend bei höchsten Qualitätsanforderungen, wo konventionelle Heizmatten Oxidationsabdrücke hinterlassen.
IR-Dome — Infrarot-Heizkuppeln für gewölbte Großkomponenten. Gleichmäßige Erwärmung auch bei extremen Wanddicken. Mehrzonen-Steuerung mit ±10°C über die gesamte Fläche — mit Heizmatten auf dieser Geometrie nicht erreichbar.
IR-Wagen — Mobile IR-Heizmodule auf Fahrgestellen für wechselnde Positionen in der Fertigungslinie. Ein System für mehrere Einsatzorte statt hunderte fest installierte Heizmatten. Umrüstung in Minuten statt Stunden.
U-Boot-Industrie — Temperaturhaltung an Druckkörper-Komponenten über mehrere hundert Stunden bei ±10°C. Kein Kontaktverschleiß, keine Mattenermüdung, keine Ausfälle bei Langzeitbetrieb — wo konventionelle Systeme regelmäßig ausgetauscht werden müssen.

Verfügbare Optionen

Ringkonfiguration — für zylindrische Behälter, Rohrstutzen und Umfangsnähte
Iglu-Konfiguration — Heizhaube über konvexen Bauteilen
Umgekehrtes Iglu — Innenerwärmung konkaver Geometrien
Mobile Schaltschränke — für wechselnde Einsatzorte
Thermokamera-Überwachung — lückenlose Prozessdokumentation
Modulare Strahler-Anordnung — wiederverwendbar für verschiedene Bauteilgeometrien
Kundenspezifische Heizzonen-Aufteilung — angepasst an Bauteilgeometrie und Wanddickenverlauf
Weitere Optionen auf Anfrage

Einsatzgebiete

Vorwärmung, Temperaturhaltung und Nachwärmen an dickwandigen Großkomponenten. Kontaktlose Wärmebehandlung für Nuklear-, Marine- und Offshore-Anwendungen.

Vorwärmung vor dem Schweißen — 100–350°C, Vermeidung von Kaltrissen bei hochfesten Stählen (HY-80, SA-508)
Temperaturhaltung während des Schweißens — 100–300°C über bis zu 400 Stunden, Schweißbegleitheizung und Auftragsschweißen
Nachwärmen nach dem Schweißen — 200–350°C mit kontrollierter Abkühlung für definierte metallurgische Eigenschaften
Wasserstoff-Ausheizung (H₂ Bake-out) — 100–200°C für die Entfernung von diffusiblem Wasserstoff
Nuklearindustrie — Druckbehälter, Dampferzeuger, Primärkreis-Komponenten
Marineschiffbau — Rumpfsektionen, U-Boot-Druckkörper, Großstrukturen
Für Maschinenbauer: SOPARA liefert schlüsselfertige 3D-IR-Systeme — von der Bauteilanalyse über die Konfigurationsauslegung bis zur Inbetriebnahme vor Ort
Für Anlagenbetreiber: Rüstzeit um über 90% reduziert gegenüber konventionellen Heizmatten. Dauerbetrieb über Wochen ohne Kontaktverschleiß.

Warum SOPARA

84 Jahre Infrarot-Expertise — Gegründet 1942 in Frankreich. Als eine der ältesten Spezialmarken für industrielle Infrarot-Technologie bringt SOPARA über acht Jahrzehnte Entwicklungs- und Fertigungskompetenz in jede Anlage ein.
Referenzen bei europäischen Branchenführern — SOPARAs IR-Anlagen laufen bei Marktführern aus Automotive, Composites, Bodenbelag und Nuklear — bei den anspruchsvollsten thermischen Prozessen französischer und europäischer Top-Unternehmen.
Testlabor in Pusignan bei Lyon — Ihr Material wird im SOPARA-Infrarot-Labor an realen Substraten validiert: Wellenlänge, Leistungsdichte und Prozessparameter. Konkrete Ergebnisse vor der Investitionsentscheidung — keine Theorie, keine Annahmen.
Systemkompetenz von der Komponente bis zur Turn-Key-Anlage — Nicht nur IR-Lampen. SOPARA liefert vollständige thermische Prozesslösungen: Lampen, Reflektoren, Schutzglas, IR-Felder, Leistungsregelung, Schaltschränke und Prozesssteuerung. Ein Ansprechpartner für den gesamten thermischen Prozess. Made in France, ISO 9001:2015 zertifiziert, 5 % des Umsatzes in F&E.

Häufige Fragen

Was sind 3D-Infrarot-Systeme? — IR-Heizsysteme, die nicht auf flache Bahnen, sondern auf dreidimensionale Großkomponenten ausgerichtet sind. IR-Kronen, IR-Dome und mobile IR-Wagen für zylindrische, sphärische oder komplexe Geometrien.
Für welche Branchen werden 3D-IR-Systeme eingesetzt? — Nuklearindustrie (Spannungsarmglühen großer Druckbehälter), Maritime Anwendungen (Vorwärmung von Schiffsbauteilen), Luft- und Raumfahrt, und industrielle Großkomponenten-Fertigung.
Was ist eine IR-Krone? — Ein ringförmiges IR-Heizsystem, das um ein zylindrisches Bauteil (z.B. Rohr, Druckbehälter) gelegt wird. Ermöglicht gleichmäßige Erwärmung des gesamten Umfangs. SOPARA fertigt IR-Kronen mit über 5 Metern Durchmesser.
Wie werden 3D-IR-Systeme gesteuert? — Über mobile Schaltschränke mit Thermokamera-Überwachung. Jede Heizzone ist unabhängig regelbar. SOPARA liefert Steuerung, Schaltschrank und Temperatursensorik als Komplettsystem.
Welche Qualitätsprozesse wendet SOPARA bei 3D-IR an? — Funktionsanalyse, Risikoanalyse, FMEA, Parameterhistorisierung und Produktionsverfolgung — Qualitätsprozesse, die im Rahmen langjähriger Partnerschaften mit der Nuklearindustrie entwickelt wurden.

3D-IR Konfigurator

3D-IR Konfigurator
Konfigurieren Sie Ihr 3D-Infrarot-Heizsystem
SOPARA
Anwendungsbeispiele
Geometrie
Rohre
Pipeline, Druckbehälter, Raketenbauteile, Reaktorbehälter
Kuppel / Endstück
U-Boote, Druckbehälter, Reaktorbehälter
Behandlungsumfang
Abmessungen
Außendurchmessermm
Wanddickemm
Rohrlängemm
Heizband (automatisch berechnet)240 mm
3D-IR Reference
Prozesstyp
PWHT / Spannungsarmglühen >350°C
Kontaktieren Sie SOPARA Engineering für eine Machbarkeitsanalyse
Optional
Solltemperatur (°C)
Werkstoff
Norm
≤1 Tag Rüstzeit>400h Dauerbetrieb + PID-Dokumentation
±10°C TemperaturgenauigkeitBerührungslosModularer AufbauTC + Thermokamera zur Temperaturkontrolle
t = 0 mmSchweißnahtØ 0 mmL 0
Behandlungsfläche
0,0 m²
Geschätzte Leistung
10 kW
~11,4 kW/m²
Heizrate
75,0 °C/h
Höhere Raten mit erhöhter Systemleistung möglich
Konfiguration
Ring
Vorwärmung
* Vorabschätzung auf Basis typischer Erfahrungswerte. Verbindliche Auslegung durch SOPARA Engineering nach detaillierter Bauteilanalyse. Validierung im SOPARA IR-Labor in Pusignan bei Lyon möglich.

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